Fakten

  • Todesursachen Nr. 1 und Nr. 2: Herzinfarkt und Schlaganfall! Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen an der Spitze der Todesursachen in der westlichen Welt. Jeder zweite Deutsche stirbt daran. Weltweit sterben jedes Jahr sieben Mio. Menschen an einem Herzinfarkt und fünf Mio. Menschen an einem Schlaganfall. Die Summe der verlorenen Lebensjahre beläuft sich auf über 100 Mio. Lebensjahre gemäß WHO (Weltgesundheitsorganisation)!

  • Laut WHO sind 80% der Erkrankungen als ernährungsbedingt einzustufen.

  • 66% der Männer und 50% der Frauen sind übergewichtig! Jeder fünfte Bundesbürger ist adipös!! Darunter auch Kinder, 20% aller Kinder bis 6 Jahre sind adipös. Mindestens 80% der Diabetesfälle vom Typ 1 stehen in unmittelbarer Verbindung zu Fettleibigkeit und Übergewicht. Kinder sind keine Ausnahme mehr. Tendenz stark steigend!


  • Die Ausgaben der Familien für Lebensmittel sind in den letzten Jahren von 40% auf 15% gesunken. Der kostenminimierende Massenanbau und die Verarbeitung der Ware gehen
    leider mit erheblichem Qualitäts- und Vitalstoffverlust einher.

  • In Deutschland besteht die Durchschnittsnahrung des Bundesbürgers zu über 60% aus tierischen Produkten aus Massentierhaltung. Dieses Fleisch hat einen Fettanteil von über 30%, die überaus wichtigen Omega-3-Fettsäuren sind nicht mehr enthalten. Die Ballaststoffzufuhr ist heute im Mittel um 60% zu gering (bezogen auf die täglich erforderliche Zufuhr).

  • Jeder Bundesbürger nimmt insgesamt im Laufe seines Lebens durchschnittlich etwa 4,5 Liter Pestizide durch Obst und Gemüse zu sich. Pestizide gelten als stark krebserregend.

  • Der Verzehr an veränderten Lebensmitteln hat stark zugenommen. Circa 70% der Lebensmittel die konsumiert werden, sind: Industriell weiterverarbeitet, sterilisiert, pasteurisiert, raffiniert, gewaschen, geschält, gekocht. Sie enthalten Zusatz-, Farbstoffe und Konservierungsmittel sowie pH-Wert-Stabilisatoren (z.B. E-Nummern).

  • Die schlechte Qualität der modernen Ernährungen bedingt die Zunahme der Zivilisationskrankheiten wie z.B. Rheuma, Allergien, Tumorerkrankungen, Koronare Herzkrankheiten, Hypertonie, Apoplex, Gedächtnisstörungen, Sehschwächen, Diabetes mellitus usw.

  • Die Mikronährstoffzufuhr ist durch leere Kalorien um 80% gesunken.

  • Viele Nahrungsmittel sind in Plastikfolien und Aluminium aufbewahrt: Der Plastikweichmacher PCB und Aluminium diffundieren in die Nahrung und belasten den menschlichen Organismus stark.

  • Mehr als die Hälfte der gesamten Antibiotikaproduktion gelangt prophylaktisch in das Futter von Schlachttieren.

  • Schön aussehende und makellose Nahrungsmittel enthalten kaum Mikronährstoffe, dafür aber jede Menge Chemie. Um die Schadstoffe der Nahrung zu eliminieren, benötigt der Organismus ein Mehr an Mikronährstoffen - vor allem Antioxidantien.

  • Getreide wird mit Nitrogasen zur Herabsetzung der Keimfähigkeit in Silos gelagert.

  • Bezogen auf die Werte, die vor 30 Jahren gemessen wurden, enthalten viele Nahrungsmittel nur noch 40% Mineralstoffe. Die Vitamin-B-Aufnahme in Deutschland ist um 75% gesunken.


  • Spinat verliert in zwei Minuten Kochzeit 80% der enthaltenen Folsäure.

  • Aufgeschnittene Tomaten verlieren 50% Lycopin pro Stunde.

  • Geputzter Salat und zerkleinertes Gemüse 30% Vitamine pro Stunde.

  • Im Durchschnitt wird nicht einmal die Hälfte der empfohlenen täglichen Mindestmenge an Obst und Gemüse gegessen. Davon 90%! 2,7 Mio. Menschen würden nicht sterben, wenn genügend Obst und Gemüse verzehrt würden.

  • Laut VERA-Studie (1985-89 mit 23.000 Teilnehmern) bestehen bei Frauen zwischen 19 und 35 Jahren erhebliche Nährstoffmängel an Vitamin C (49%), Vitamin B12 (66%), Pyridoxien (76%), Folsäure (99%).

  • Kaum ein Bundesbürger kommt an die ohnehin niedrigen Empfehlungswerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Folsäure, Jod, Calcium und Zink heran. Der Bedarf liegt nochmals ungleich höher bei Rauchern, Kaffee-, Tee- und Alkoholgenuss.

  • Die Erforschung der Mikronährstoffe zeigt eindeutig, dass die natürlichen Substanzen wesentlich wirksamer sind als die synthetisch hergestellten. Letztere können (im Gegensatz zu natürlichen, mit ihren Begleitstoffen verzehrten) bei Überdosierung sogar schädlich sein.

  • Jeden Tag entstehen mehr als 10 hoch 18 (1.000.000.000.000.000.000) Zellschäden.

  • Eine vom US-Landwirtschaftsministerium beauftragte Studie mit 21.500 Teilnehmern zeigte, dass keiner (!) die empfohlenen Minimalwerte für Vitamin A, B1, B2, K, B12, Folsäure, Calcium und Eisen täglich an Mineralien und Vitaminstoffen (RDA) – (recommended daily Allowance) zu sich nimmt.

  • Dr. Kallmann, Ernährungsexperte der National Nutritional Food Association (USA) hat ausgerechnet, dass die Empfehlungen zur Standardernährung von Affen in Zoos 23 Mal (!) höher sind als die RDA-Empfehlungen für Menschen.

  • Zurzeit gibt es 20-30% Allergiker. Im Jahre 2024 werden es schon über 80% sein.

  • Schon ungeborene Kinder sind einer enormen Chemikalienbelastung ausgesetzt. Der Grund:Eine Reihe von künstlichen Chemikalien gelangt über die mütterliche Nabelschnur direkt in den Körper des Embryos.


  • Zahlreiche der gefundenen Industriechemikalien entweichen aus Alltagsprodukten wie Parfüms, Plastikspielzeug oder bedruckten T-Shirts. Auch Teflon-Pfannen, Turnschuhe und Computer setzen gefährliche Stoffe frei. Es gibt über 2.000.000 zugelassene chemische Einzelstoffe, die nie auf ihre synergetische (d.h. Zusammenwirkende) Wirkung überprüft worden sind. Jeden Monat kommen 4.000 neue hinzu.

  • Zu keiner Zeit gab es mehr Diätpläne als heute und zu keiner Zeit soviel Unsicherheit darüber.

  • Die Einnahme von Antidepressiva stieg in den letzten Jahren dramatisch an. Wissenschaftler aus aller Welt sehen einen direkten Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem psychischem Allgemeinbefinden.

  • 1996 brauchte man fünf Äpfel, um den Vitalstoffgehalt eines Apfels von 1986 zu erhalten. Schätzungen gehen davon aus, dass das Verhältnis von 1970 zu 2004 ca. 1:8 ist. Also, Sie mussten im Jahr 2004 acht Äpfel essen, um die Vitalstoffe zu erhalten, die 1970 in einem Apfel waren!

  • Obst und Gemüse verlieren sehr schnell ihre Vitalstoffe bei Lagerung (40% unseres „FRISCHEN“ Obstes und Gemüses im Handel ist über sechs Monate alt (!). Es ist schwierig zu erfahren, aus welchem Jahr die Orange stammt, die bis zu zwei Jahre alt sein darf, um uns noch als frisch verkauft zu werden. Ein „Erfolg“ der modernen chemischen und technologischen Landwirtschaft

  • Während die WHO dem Menschen 2.000 mg Vitamin C pro Tag zubilligt, waren es in Deutschland lange Zeit nur 75 mg, die von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfohlen wurden. Das wurde nun großzügig auf 100 mg erhöht. Wenn man bedenkt, dass eine Zigarette schon 40 mg Vitamin C „verbrennt“...

  • Vitamin E in einem Nahrungsergänzungsmittel der Pharmaindustrie hat eine Bioverfügbarkeit von ca. 10% und ist 60 Mal weniger wirksam als das natürliche Vitamin E - ergibt einen Faktor von 600. Wenn es in der Menge schon um den Faktor 10 unterdimensioniert ist, ergibt das den Faktor 6.000. Sie müssen dann also die 6.000-fache Menge zu sich nehmen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen und haben wegen fehlender begleitender Pflanzenstoffe trotzdem nicht die komplette Wirkung.


Quellen:

  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Ernährungsbericht 2000 Henrich Frankfurt a. M. (2000), S. 58-64

  • Ravaglia G., Forti P., Maioli F. et al.: Homocysteine and cognitive function in healthyelderly community dwellers in Italy; American Journal for clinical nutrition 2003, S.77; S.668-673

  • Bässler K.H, Golly I., Loew D. et al.: Vitamin-Lexikon. Urban & Fischer Verlag, München, Jena, 2002, S.152

  • Gandini S.,et al.: Meta-analysis of studies on breast cancer risk and diet: The role of fruit and vegetable consumption and the intake of associated micronutrients; European Journal of cancer 2000, S.36 (5); S.636-46

  • Hermann S., Linseisen J., Chang-Claude J.: Nutrition and breast cancer risk by age 50: A population-based case-control study in Germany. Nutrition and Cancer 2002, S.44 (1); S.23-34

  • Claus Leitzmann, Bernhard Watzel: Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln; Verlag Hippokrates

  • Edmund Schmidt, Nathalie Schmidt: Leitfaden Micronährstoffe Verlag Urban & Fischer, 1. Auflage, Februar 2004

Web:

www.who.int

www.krebs-kompass.de

www.dge.de

www.dr.seebauer.biz

www.gesundheit.co.at

www.euro.who.int/healthtopics

www.aerztezeitung.de

www.medical-tribune.de

www.innovations-report.de

www.ernaehrungsmed.de